Als Eingabedaten erwartet survey2gis eine oder mehrere Textdateien. Die Eingabedaten können aus eingemessenen Punkten (bzw. Koordinaten) und beschreibenden Sachdaten bestehen. In jedem Fall muss aber eine Punktmessung pro Zeile vorliegen, d. h. jede Zeile der Eingabedatei muss mindestens genau eine X- und eine Y-Koordinate enthalten.

    
 
Die Software kann sowohl von der Kommandozeile als auch per graphischer Benutzeroberfläche (GUI) gesteuert werden.
Um die Software von der Kommandozeile aus zu benutzen, muss unter Windows zunächst cmd.exe gestartet werden und anschließend ins
entsprechende Verzeichnis auf dem Installationslaufwerk gewechselt werden.

Eine detaillierte Beschreibung aller Funktionen kann man hier finden.

Ein minimaler Programmaufruf von survey2gis zum Zwecke der Datenprozessierung umfasst demnach:

• Die Angabe einer Datei mit Parserschema
• den Pfadnamen eines existierenden Verzeichnisses, in welchem die Ausgabedatei/en gespeichert werden sollen,
• einen Basisnamen für die Benennung der Ausgabedatei(en)
• und eine oder mehrere Eingabedateien.

Das Parserschema ist eine einfache Textdatei in ASCII-Kodierung, deren Aufbau in Abschnitt detailliert beschrieben ist.
Ihre Aufgabe ist es, den Inhalt der Eingabedatei(en) und die Form der Ausgabedaten detailliert zu beschreiben.
Das Format „ESRI Shapefile” ist das Standardformat für die Datenausgabe durch survey2gis.
Es ist zwar kein von einem unabhängigen Gremium zertifizierter Standard, hat aber die Bedeutung eines Quasi-Standards in der GIS-Welt.

Hier können Sie ein Video sehen, wie survey2gis in gvSIG CE verwendet werden kann: